Antrag: Kommunale Seniorenpolitik

Fraktion

Der demographische Wandel ist auch vor Ort in Flonheim spürbar. Wir sind immer noch eine aktive und dynamische Gemeinde mit vielen jungen Familien aber auch einer zunehmenden Zahl jungebliebener Senioren!

Diese Entwicklung wollen wir aktiv begleiten, einerseits um die aktiven Senioren in das Gemeindeleben einzubinden und sie teilhaben zu lassen, andererseits um die Bedürfnisse der älteren Generation zu erfahren und darauf eingehen zu können. Lesen Sie im Weiteren unseren Antrag zur kommunalen Seniorenpolitik:

Der Gemeinderat beschließt für das Haushaltsjahr 2012 Mittel für eine kommunale Seniorenpolitik bereitzustellen und beauftragt die Verwaltung durch geeignete Maßnahmen wie z. B. aktivierenden Befragungen, Förderung von Freiwilligengruppen und evt. Gründung eines Seniorenbeirats im Jahr 2012 den Beginn in eine aktive Seniorenpolitik zu vollziehen. Begründung: Ältere Menschen sind in unseren Kommunen längst keine Randgruppe mehr. Der Anteil der über 60 jährigen wächst stetig. Schon heute stellen sie in einigen Gemeinden und Städten die größte Bevölkerungsgruppe. Die Lebensphase „Alter“ ist in keinster Weise mehr mit der von vor 40- 50 Jahren zu vergleichen. Wir haben es heute mit aktiven, mobilen engagierten älteren Menschen zu tun, die ihr Leben weitgehend selbstständig und selbstbestimmt gestalten. Sie verfügen über vielfältige Potenziale und Ressourcen, die für das Gemeinwesen nutzbar gemacht werden können. Andererseits gibt es aber auch Senioren mit einem konkreten Bedarf an Unterstützungs-, Hilfs- und Pflegeleistungen. Auch hier ist die Kommune gefordert. Seniorenpolitik in Flonheim sollte zwei wesentliche Perspektiven verfolgen:
  • Angebote der Gesundheitsförderung und Prävention, Bildungs-, Kultur-, Freizeit- und Sportmöglichkeiten sowie generationsübergreifende Angebote zur Verfügung stellen und andererseits Strukturen schaffen, die es ermöglichen , dass ältere Menschen ihre Kompetenzen und Ressourcen selbstbestimmt einbringen
  • eine Schutz- und Sicherheitsfunktion der Kommune bei besonderen Bedarfen wie Krankheit, Hilfs- und Pflegebedürftigkeit
dies alles unabhängig der kommunalen Verpflichtungen die dem Kreis bzw. der Verbandsgemeinde als Zuständigkeit und Aufgabe obliegen.